Fohlenfütterung: Was, wie viel und ab wann?
Als erste Nahrung nimmt das Fohlen die Biestmilch der Mutter auf. Diese versorgt das Fohlen nicht nur mit Nährstoffen sondern auch mit Schutzstoffen, sogenannten Antikörpern, die es gegen Infektionen wappnen. Ab dem zweiten Lebensmonat beginnt das Fohlen zunächst spielerisch festes Futter wie Heu und Gras aufzunehmen. Raufutter oder Agrobs Rohfaserprodukte sollten dann ausreichend zur Verfügung stehen. Auch Naschen bei Mama ist erlaubt, wenn das Fohlen Interesse am Kraftfutter der Stute zeigt. Ab Mitte des zweiten Lebensmonats, wenn das Fohlen gelernt hat Nahrung aufzunehmen, kann man dem Fohlen ein geeignetes Zusatzfutter und Mineralfutter anbieten.
Als Zusatzfutter für Fohlen eignen sich:
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Agrobs Myo Protein Flakes oder
Agrobs Luzernecobs in Verbindung mit
gequetschtem Hafer und
Agrobs Seniormineral
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Salvana Fohlenstarter
• Pavo PodoJunior Müsli
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Marstall Fohlen-Aktiv
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St. Hippolyt Fohlengold
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Pavo PodoJunior Müsli
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Pavo Podo Start
Was tun bei Waisenfohlen?
Der Verlust der Mutterstute ist immer tragisch und bei gewissenhaften Züchtern zum Glück die Ausnahme. Auch bei mutterloser Aufzucht sollte das Fohlen ausreichend mit Biestmilch versorgt werden, damit es in den ersten Lebenstagen vor Infektionen geschützt ist. Kann das Fohlen diese nicht mehr von der Mutterstute aufnehmen, so muss man auf eine Ammenstute oder konservierte Stutenmilch (z.B.
Pavo Colostrum) zurückgreifen. Die spätere Milch kann man dann durch Milchaustauscher wie
Salvana Fohlenmilch oder
Pavo FoalMilk ersetzen. Mutterlosen Fohlen bietet man ab der dritten Lebenswoche Ergänzungsfutter für Fohlen und Raufutter an (s.o.).
Absatzfohlen
Der ideale Zeitpunkt des Absetzens ist individuell vom Entwicklungszustand und der Futteraufnahme abhängig und erfolgt meistens nach 6 bis 9 Lebensmonaten. Häufig fehlt dem Fohlen nach dem Absetzen das in der Muttermilch enthaltene hochwertige Eiweiß. Um diesen Engpass zu überbrücken, sollte man auf eiweißhaltige Produkte wie
Agrobs Myo Protein Flakes,
Agrobs Luzernecobs,
Hartog Lucerne Pellets,
Marstall Amino Sport Müsli oder
Pavo Podo Grow zurückgreifen. Für eine gute Entwicklung und um Spätfolgen ernährungsbedingter Mängel zu vermeiden, ist eine bedarfsgerechte Versorgung mit Grundfutter, Zusatzfutter und Mineralfutter wichtig.
Auch der Deckhengst sollte optimal versorgt sein
Außerhalb der Decksaison ist der Nährstoff- und Energiebedarf bei Deckhengsten vergleichbar mit dem von Pferden, die leichte Arbeit verrichten. Die Grundlage der Fütterung beruht auch hier wieder auf einer ausreichenden Fütterung von hochwertigem Raufutter in Form von Heu. Zusätzlich sollte ein Mineralfutter wie
Agrobs Naturmineral,
Marstall Force,
St. Hippolyt Microvital oder
Höveler Reformin plus die Versorgung mit Mineralstoffen und Vitaminen sichern.
Einige Wochen vor und während der Decksaison ist es sinnvoll, die Energiezufuhr etwas zu steigern. Geeignete Futter sind z.B.
Agrobs Haferwiese,
Agrobs Kraftpaket,
Marstall Champion oder
Eggersmann EMH Zucht Müsli. Die notwendige Menge an Zusatzfutter ist abhängig von Typ (leicht- oder schwerfuttrig), Temperament und Leistung des Hengstes. Auch empfiehlt sich während der Decksaison eine höhere Mikronährstoffversorgung durch Agrobs Seniormineral oder Höveler Reformin Plus, da der Bedarf während dieser Zeit ansteigt.
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